Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Unten links mit der Schlange signiert
Provenienz :
Berlin, Sammlung von Fräulein Basch, 1911;
Sammlung von Graf Einsiedel;
Berlin, November 1901, Los Nr. 98, anonymer Verkauf;
Christie’s, London, 19. April 1996, Los Nr. 239, als„Lucas Granach I“;
Privatsammlung.
1515 Wittenberg – Weimar 1586
Die Granachs waren eine Deutsche Maler- Zeichner- und Graveurfamilie, die im XVI. Jahrhundert in Sachsen tätig war.
Beide Söhne von Lucas Granach d.Ä., Hans und Lucas d.J., setzten die vom Vater geerbte Tradition fort. Lucas d.J. übernimmt 1550 die Leitung der väterlichen Werkstatt.
Von beiden Söhnen ist es aber Lucas d.J. der mehr vom väterlichen Stil abweichte. Er zeichnete sich durch ausdrucksvolle und sehr sorgfältig gemalte Porträts aus und bewies einen sehr unabhängigen Farbengebrauch. Als Maler und geschickter Graveur wurde er vom Dresdner Kron-Prinzen August von Sachsen entdeckt und wurde 1553 sein Hofmaler. Von 1565 bis 1568 war er, wie sein Vater, Bürgermeister von Wittenberg. Als vollendeter Porträtist entwickelte er eine sehr dekorative Kunst des stilisierten und in zwei Dimensionen gemalten Bildnisses. Seine mythologischen und Sitten Bilder lösten grosse Anerkennung aus.
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