Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz:
Privatsammlung
1762 Palmanova – Mailand 1844
Giuseppe Bernardino Bison, geboren im Jahre1762 in Palmanova im Frioul, nahm einen besonderen Platz unter den Malern ein welche die Vedutistische Tradition über die Jahrhundertwende (XVIII / XIX), fortsetzten. Er war ein eklektischer und vielseitiger Künstler der, den berühmten Spuren von Tiepolo, Guardi, Ricci und Diziani folgend, auch eine wichtige Anzahl an dekorativen Kunstwerken hinterliess : zahlreiche Paläste, und Villen in Ferrara, Padova, Treviso, Udino, Triest und Umgebung, die von seiner Begabung als Freskenmaler zeugen. Mit Staffelei widmete er sich im Wesentlichen der topographischen Veduta. Zusätzlich zu diesen beiden Hauptthemen seiner Kunstwerke, befasste er sich aber auch mit vielen anderen phantasiereichen Motiven und vollbrachte eindrucksvolle graphische Werke.
Ab 1831 Liess er sich in Mailand nieder und und zwischen 1834 und 1838 unternimmt er eine Reihe von Reisen die ihn nach Florenz, Rom, Neapel und Paestum führen wo er sein Vedutistisches Repertoire erweitern konnte.
In seinem vielgestaltigen Werk und unabhängig von der Vielfältigkeit der Motive, sollte die unendlich pikturale Ausführungsqualität hervorgehoben werden die aus ihm einen der beachtenswertesten Epigonen der Venezianischen Vedute Maler des XVIII. Jahrhunderts machte.
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